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Der Deutsche Apotheker Service stellt vor: Theodor Fontane

Lesezeit: ca. 3 Min. | Beitrag vom

Theodor Fontane und sein Weg als Apotheker

Das Berufsbild des Apothekers meint einen Pharmazeuten, der eine Ausbildung als Fachkraft genossen hat und der deshalb die Berechtigung hat, Arzneimittel unter anderem auszugeben und hierzu beratend tätig zu sein. Neben dem Verkauf von Medikamenten haben Apotheke Jobs noch mehr Inhalte. Die Entwicklung sowie auch die Herstellung und die Prüfung sind neben der Abgabe von Medikamenten inklusive der dazugehörigen Beratung wichtige Bestandteile von Apotheke Jobs. Wichtige Kenntnisse für Apotheke Jobs sind Physiologie und Pharmakologie sowie Galenik. Weiterhin gehören Kenntnissse in Chemie und Biologie sowie Biochemie, in Analyik und Qualitätssicherung zum Tätigkeitsfeld. All diese Kenntnisse werden im Pharmaziestudium erzielt. Der akademische Heilberuf des Apothekers ist ein klassischer Kammerberuf. Nach Stand 2015 gab es in Deutschland 62.575 im Berufsbild des Apothekers Tätige, wovon der Frauenanteil bei 69,3 Prozent lag.

Wer war Theodor Fontane?

Geboren ist Fontane am 30. Dezember 1819 in Neuruppin als Sohn eines Apothekers. Verstorben ist er am 20. September 1898 in Berlin. Seine Eltern hatten hugenottische Wurzeln. Bekanntheit erlangte er als deutscher Schriftsteller. Er hat bis heute große Bedeutung als der literarische Spiegel von Preußen und gilt als ein wichtiger deutscher Vertreter im Hinblick auf den Realismus.

Wofür ist er berühmt?

Berühmt ist Theodor Fontane zunächst als deutscher Schriftsteller, aber auch als Journalist und Theaterkritiker erlangte er Bekanntheit. Weniger bekannt ist seine Tätigkeit als Apotheker. Nach seiner Arbeit als solcher entschied sich Fontane, als freier Schriftsteller tätig zu werden. In dieser Aufgabe fertigte er zunächst politische Texte für die Dresdner Zeitung. Nachfolgend wurde auch sein erstes Buch veröffentlicht, das den Titel "Männer und Helden. Acht Preußenlieder" trug. Im Jahr 1850 heiratete Theodor Fontane Emilie Rouanet-Kummer und gemeinsam bezogen sie eine Wohnung in Berlin. Die anfänglichen finanziellen Probleme des jungen Paares resultierten aus der Tatsache, dass Theodor Fontane keine Festanstellung finden konnte. Nach einem Jahr erhielt er dann jedoch eine Anstellung innerhalb der Centralstelle für Preßangelegenheiten. Über diese Tätigkeit gelangte er nach London, wo er von 1855 bis 1859 lebte. Im Jahr 1855 wurde Theodor Fontane für den Aufbau der deutsch-englischen Korrespondenz in London vorgeschlagen und in diesem Zusammenhang erstellte Theodor Fontane in London Presseberichte, die das Ziel hatten, zugunsten der preußischen Außenpolitik in deutschen und englischen Zeitungen zu berichten. In dieser Aufgabenstellung unterstand Theodor Fontane Albrecht von Bernstorff, der Londoner Botschafter war. Theodor Fontane sollte in seiner Tätigkeit deutsche Emigranten für die preußische Politik akquirieren und galt bald als Londoner Agent der Preußischen Regierung. Über die von ihm verfassten Berichte als "Englische Artikel" war Theodor Fontane der Erste, der dem Publikum in Deutschland Informationen über Präraffaeliten lieferte. Hierbei handelte es sich um eine Kunströmung, die neu in England aufgekommen war.

Theodor Fontane - als Apotheker

Nachdem Theodor Fontane seine Lehre im Dezember 1839 abgeschlossen hatte, begann er im Herbst 1840 eine Tätigkeit als Apothekergehilfe in Burg bei Magdeburg. Gleichzeitig verfasste er zu dieser Zeit seine ersten Gedichte.

Im Jahr 1841 erkrankte Theodor Fontane während seines Apotheke Jobs an Typhus, hatte aber die Möglichkeit, sich im Elternhaus in Letschin von dieser Erkrankung zu erholen. Im Anschluss an seine Genesung nahm er die Tätigkeit als Apothekergehilfe auf, die vom April 1841 bis Februar 1842 in er Adler-Apotheke in Leipzig in der Hainstraße 9 stattfand. Danach wechselte er innerhalb seiner Apotheker Jobs in die Salomonis-Apotheke nach Dresden. Ein weiterer seiner Apotheker Jobs führte ihn nach Letschin, in die Apotheke seines Vaters.

Während seines Apotheke Jobs in Leipzig war er zeitgleich ein Mitglied innerhalb des literarischen Studentenvereins Herwegh-Klub und nah Kontakt zum Redakteur namens Georg Günther auf. Durch Bernhard von Lepel wurde er im Jahr 1843 - auch innerhalb seines Apotheke Jobs - in den literarischen Verein Tunnel eingeführt. Hier war er vom Jahr 1844 bis 1865 ein Mitglied.

Innerhalb der Zeit vom 1. April 1844 bis zum 31. März 1845 leistete Theodor Fontane dann beim Kaiser Franz Garde-Grenadier-Regiment Nr. 2 den Militärdienst ab. Dies tat er als Einjährig-Freiwilliger. Seine Entlassung fand im Dienstgrad des Corporal, also Unteroffizier, regulär statt.

Im Jahr 1845 ging Fontane innerhalb seiner Apotheke Jobs nach der Anstellungszeit bei seinem Vater nach Berlin zur Polnischen Apotheke von Dr. Julius Eduard Schacht.

Seine Approbation als "Apotheker erster Klasse" erzielte Theodor Fontane im März 1847, während er inzwischen als Angestellter in Der Apotheke Zum Schwarzen Adler am Georgenkirchplatz tätig war. Zeitgleich kämpfte Theodor Fontane als Revolutionär in den Barrikadenkämpfen und publizierte zudem vier tendenziell radikale Texte in der Berliner Zeitungs-Halle.

Nachfolgend erhielt Theodor Fontane eine Anstellung im Krankenhaus Bethanien, um hier zwei Diakonissen auszubilden. Durch seine Begegnung mit Emmy Danckwart berichtete er in seiner Autobiographie von Zwangzig bis Dreißig. Emmy Danckwart bildete Fontane zur Apothekerin aus.

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