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Der Medikationsplan - Apotheker wollen stärker mitwirken!

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Elektronische Medikationspläne bringen einen Vorteil für Patient, Apotheker und Arzt. So können verschiedene Fachärzte und Apotheker auf den vom Hausarzt angelegten Medikationsplan zugreifen und entsprechend der bisherigen Medikation Wechselwirkungen besser vorbeugen, die vor allem bei der Polymedikation entstehen. **

Das E-Health Gesetz 2016

Das E-Health Gesetz 2016 sieht in seinem dargelegten Plan für die Einführung einer digitalen Infrastruktur unter anderem die Einführung eines Medikationsplans ab einer Verordnung von drei oder mehr Medikamenten vor. Doch ein entscheidender Punkt wurde im E-Health Gesetz übergangen: Nur die Hausärzte sollen den Medikationsplan bearbeiten und aktualisieren, die Apotheker lediglich auf Wunsch des Patienten. So sei es doch aber wichtig, sagt auch die Bundesärztekammer (BÄK), dass Mediziner in Fachpraxen und Kliniken eine veranlasste Therapie selbst aufnehmen können und der Apotheker die Selbstmedikation des Patienten einpflegen kann. Besonders da die Selbstmedikation in der Regel ohne Kenntnis des Arztes oder im Zusammenhang mit einem Arztbesuch erfolgt. Diese Aufgabenübertragung würde auch die Ärzte entlassen. Das ausgeprägte Wissen der Apotheker rund um die Medikation und deren Wirkung wird von den behandelnden Ärzten oft unterschätzt und in der Praxis viel zu wenig genutzt.

Medikaitonsplan in der Apotheke
Medikamente nun alle auf Medikationsplan aufführen - CC0, pexels.com

Was hat der Patient denn nun genommen?

Gerade zur Verbesserung der Arzneimittel-Therapiesicherheit sollten Kommunikationswege geschaffen werden, um eine Rückmeldung darüber geben zu können, ob die Patienten ihr Rezept überhaupt eingelöst haben und wann dies geschehen ist. Rund 10 % der Patienten lösen ihr Rezept überhaupt nicht ein. Bisher haben jedoch nur wenige Krankenhäuser elektronische Systeme, in denen die Medikation hinterlegt wird. Verordnungsfehlern bei Patienten, die mehrere Arzneimittel gleichzeitig einnehmen müssen, könnten aber durch automatische Warnhinweise bei gefährlichen Wechselwirkungen vorgebeugt werden.

Die Kompetenzen und das Wissen der Apotheker nutzen!

Die stärkere Einbindung des Apothekers in die Medikation des Patienten könnte auch die Attraktivität des Jobs als Apotheker wieder steigern. Diese ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Viele Pharmazieabsolventen kehren der Offizin den Rücken, da sie vom Berufsalltag enttäuscht sind und das im Studium Erlernte in der Praxis kaum anwenden können. Vielmehr steht der Verkauf im Vordergrund des Berufsalltags. Die Beratungskompetenz der Apotheker würde wieder stärker hervorgehoben und auch in das Bewusstsein der Gesellschaft gerufen.
Dieses Abwenden der Nachwuchskräfte führt zu einem starken Mangel an Fachkräften in der Offizin. Jeder dritte Apothekeninhaber hat bereits die 50 überschritten und wird innerhalb der nächsten 5 Jahre in Rente gehen. Im Gegensatz dazu steht die steigende Nachfrage nach gesundheitlicher Versorgung durch die gestiegene demographische Alterung.

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