Stelle dich und deine Begeisterung für dein Berufsbild in maximal 5 Sätzen vor.
Hallo! Ich bin nun seit über zwei Jahren als PTA, an drei Tagen als Dozentin an einer PTA Lehranstalt und an zwei Tagen in einer öffentlichen Apotheke, zugegen! Die Kombination aus Praxis und Theorie, Beraten und Lehren, ist mir unheimlich wichtig und bietet eine erfrischende Abwechslung im Alltag. Die Arbeit in der öffentlichen Apotheke ist unabdingbar, wenn es darum geht meinen Schülern nicht nur Theorie, sondern auch ihre Signifikanz und Bezug zur praktischen Arbeit, zu vermitteln.
Aufgrund dieses Grundes / dieser Person / dieses Erlebnisses bin ich PTA/PKA geworden.
Ich habe in der neunten Klasse ein Schülerpraktikum in meiner Stamm-Apotheke gemacht. Die inhabende Apothekerin kannte mich schon als kleines Kind und einige der PTAs arbeiteten dort schon so lange, dass Sie selbst meine Mutter als Kind kannten. Ich kann nicht genug beschreiben was für eine liebenswerte, menschenfreundliche, empathische Person diese Apothekerin war. Ich wurde buchstäblich an die Hand genommen und durch jeden Teil der Apotheke, jeden Arbeitsschritt, geleitet.
Welche 3 Eigenschaften sind für PTA/PKA im Alltag besonders wichtig?
Empathie.
Wir sind die Problemlöser und oft die letzte Instanz, welche helfen kann, nachdem unsere Kunden andernorts abgewiesen wurden.
Wer mitfühlt und mitdenkt kann Berge versetzen.
Bodenständig und offen für Neues sein.
Man lernt niemals aus. Ob Fachwissen oder Soft-Skills, es gibt immer neues Wissen zu lernen. Sei stets offen dafür.
Der Wille weiter zu machen.
Nicht jedes Kundengespräch wird gut laufen, nicht jede Präsentation perfekt sein. Wir können nur daraus lernen und stärker werden.
Worauf legst du im Umgang mit Kunden in einer Apotheke besonders viel Wert?
Kommunikation ist das 'A' und 'O'. Jede Herausforderung kann gemeistert werden, wenn mit Ehrlichkeit, Geduld und Ruhe kommuniziert wird. Das heißt nicht das jede Hürde sofort, komplett bewältigt wird. Es bedeutet, dass sich Kunden verstanden fühlen. Nicht 'Wir' gegen die Kunden. Der 'Gegner' ist das Problem, und wenn wir auch nur den kleinsten Ansatz gefunden haben zu helfen, sind wir der Lösung meist schon einen Schritt näher.
Natürlich kostet das oft Kraft, das ist es aber sowas von wert!
Was würdest du mit dem Stipendium machen?
Ich plane tatsächlich den nächsten Schritt zu gehen und Pharmazie zu studieren. Das bedeutet für mich auf jeden Fall umzuziehen und nebenbei zu arbeiten. Das Stipendium wäre eine wertvolle Hilfe bei der Finanzierung, von Miete und Lebenserhaltungskosten bis hin zu Fachliteratur.
Welche Benefits wünschst du dir von deinem Arbeitgeber?
Unterstützung bei der Weiterbildung! PTAs können so viel mehr als Ibu oder PCM anzugeben.
Vor allem in der heutigen Zeit werden Phytopharmaka immer wichtiger. Ein breites Fachwissen wird dazu am schnellsten über die Weiterbildung zur Phyto-PTA erlangt. Es gibt noch so viele andere Bereiche, medizinische Hautpflege, Ernährung, Mikronährstoffe. Wenn wir unser Wissen in diesen Bereichen stärken, können wir präventiv beraten und dazu beitragen, dass Menschen gesünder leben.
Ich sollte das Stipendium erhalten, weil ...
Ich werde in meiner Familie die Erste sein die studiert. Ich habe niemanden der mir wirklich dabei helfen kann, finanzieren werde ich das Ganze allein. Das Geld würde mir dabei helfen ein finanzielles Sicherheits-Netz zu bilden.