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Ausbildung zum PTA in Deutschland

Lesezeit: ca. 3 Min. | Beitrag vom

Zusammenfassung

Bei der Ausbildung zum PTA handelt es sich in erster Linie um eine schulische Ausbildung. Die Ausbildungszeit an den PTA Schulen in Deutschland beträgt zwei Jahre. In dieser Zeit werden die Grundlagen des Berufs, aber auch übergreifende Kenntnisse vermittelt.

Wie ist der Ablauf der Ausbildung zum PTA?

Zu den fachbezogenen theoretischen Fächern gehören Pharmazeutische Gesetzeskunde, Mathematik für PTAs, allgemeine und pharmazeutische Chemie, Arzneimittel- sowie Medizinproduktkunde, Arzneimittelherstellung, Botanik, Ernährungs- und Körperpflegekunde, physikalische Gerätekunde sowie Gefahrstoff-, Pflanzenschutz- und Umweltkunde. Wer sich für eine Ausbildung zum PTA interessiert, sollte dementsprechend vor allem Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern mitbringen.

Ausbildung zum PTA in Deutschland
Pharmazeutische Chemie ist Teil der Ausbildung zum Pharmazeutisch Technischen Assistenten Foto: jarmoluk, pixabay.com, CC0

Aber auch die Kommunikation ist wichtig, denn schließlich kommen PTAs in Apotheken auch häufig direkt mit den Kunden in Kontakt. Daher umfasst die Ausbildung des Weiteren Deutsch, Englisch sowie Sozial- und Wirtschaftskunde.

Neben diesem theoretischen Wissen werden auch Praxiskenntnisse vermittelt. Es finden chemisch-pharmazeutische Untersuchungen statt, wie etwa die Analyse von Körperflüssigkeiten. Auch die Herstellung von Arzneimitteln wird bei der Ausbildung zum PTA erprobt. Schließlich wird ebenfalls die praktische Arbeit in einer Apotheke erlernt. Zu diesem Bereich gehört auch die EDV-Arbeit.

Zum erfolgreichen Abschluss der Schule gehört das Bestehen von mündlichen, schriftlichen und praktischen Prüfungen.

Wer die zwei Jahre Schule hinter sich hat, muss sich anschließend in einem Praktikum beweisen. Insgesamt sechs Monate dauert das Praktikum, das fester Bestandteil der Ausbildung zum PTA ist. Lernziele des Praktikums sind beispielsweise das Bearbeiten von Arztrezepten oder die Beratung der Patienten in Bezug auf die Aufbewahrung und Anwendung von Medikamenten.

Auch das Praktikum wird mit dem erfolgreichen Bestehen einer mündlichen Prüfung beendet.

Quelle: Youtube - Bayerischer Rundfunk

Wo gibt es PTA Schulen in Deutschland?

Zunächst die gute Nachricht: Insgesamt gibt es knapp 100 PTA Schulen in Deutschland, die sich auf die unterschiedlichen Bundesländer verteilen.

Nun die nicht so gute Nachricht: Obwohl sich in jedem Bundesland Schulen befinden, so sind diese keineswegs gleichmäßig auf das Bundesgebiet verteilt. In Baden-Württemberg sind beispielsweise 19 Schulen registriert, in Nordrhein-Westfalen 14 und in Niedersachsen 15. Andererseits ist im Saarland, in Berlin, Bremen und Brandenburg jeweils nur eine Schule gelistet. Auch in Hamburg und in Mecklenburg-Vorpommern findet man nur zwei Schulen. Die meisten anderen Bundesländer liegen in Bezug auf die Anzahl der PTA Schulen im Mittelfeld. Das bedeutet, dass man nicht unbedingt die Möglichkeit hat, in der Nähe seines Wohnortes die Ausbildung zum PTA zu absolvieren.

Wer fest dazu entschlossen ist, Pharmazeutisch Technischer Assistent (PTA) zu werden, muss dementsprechend einen Umzug in Kauf nehmen. Informieren kann man sich über die Standorte der PTA Schulen in Deutschland jeweils bei den Landesapothekenkammern, die über Listen verfügen.

Welche Unterschiede gibt es zwischen PTA Schulen in Deutschland?

In erster Linie lässt sich zwischen privaten und staatlichen Schulen differenzieren. Die Ausbildung ist an beiden Schularten vergleichbar und grundsätzlich sind auch alle Abschlüsse von privaten Schulen staatlich anerkannt. Der Unterschied zwischen privat und staatlich liegt primär darin, dass an privaten Schulen ein Schulgeld gezahlt werden muss, dass oft bei zwei- oder dreihundert Euro oder gar noch mehr monatlich liegt.

Zwar werden PTAs in den meisten Berufen sehr gut bezahlt (siehe Gehalt als PTA), sodass sich auch eine kostspielige Ausbildung lohnt, aber dennoch ist der finanzielle Aufwand zugegebenermaßen nicht von jedem Schüler aufzubringen. Die Aufnahme an einer staatlichen Schule ist jedoch nicht schwieriger als an einer privaten.

Beide Schultypen verlangen mindestens einen Realschul- oder vergleichbaren Abschluss. Daher ist es empfehlenswert, sich rechtzeitig zu bewerben und eventuell mehr als eine Schule in Betracht zu ziehen. Auch BAföG kann eventuell beantragt werden.

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