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Der weiße Kittel - noch angemessen als Arbeitskleidung in der Apotheke?

Lesezeit: ca. 2 Min. | Beitrag vom

Zusammenfassung

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Apotheken werden immer moderner gestaltet mit lichtdurchfluteten Räumen, großen Fensterfronten, Milchglas und indirekter Beleuchtung. Das Angebot beschränkt sich nicht mehr nur auf Arzneimittel in allen Formen und Farben. Es erstreckt sich mittlerweile von „gesunden“ Süßigkeiten bis zu Natur-Kosmetik. Ist der weiße Kittel als Arbeitskleidung für das Apothekenpersonal da noch angemessen?

Der Weg zum weißen Kittel

Der weiße Kittel wurde um 1900 eingeführt, als man zur Erkenntnis kam, dass Erreger von Infektionen nicht in der Luft herumfliegen, sondern über Hände und Instrumente in die Wunde gelangen. Zuvor trugen Ärzte lange schwarze Gehröcke, die ihnen Autorität und Würde verleihen sollten. Auf schwarzer Kleidung sind Flecken jedoch nur schwer auffindbar und heiß gewaschen, zum Abtöten der Keime, verlieren sie schnell ihre Form. Da eignete sich weiße Arbeitskleidung als ein Sinnbild für Reinheit, Kompetenz und Vertrauen besser. Weiße Kittel sind hitzebeständig und auf ihnen ist jeder Fleck erkennbar, sodass es sich leicht kontrollieren lässt, ob ein frischer Kittel benötigt wird.

Weißer Kittel als Arbeitskleidung in Apotheke noch modern?
Nur weiß in Apotheken erlaubt? - CC0, pexels.com

Eine Tradition mit Grund

Der Kittel bietet aber auch Vorteile im Arbeitsalltag: Er schützt die Kleidung in der Rezeptur, bietet ausreichend Platz für Kugelschreiber, Zettel oder Rezepte. Vor allem ältere Kunden bevorzugen den Kittel an Angestellten der Apotheke, der über Jahrzehnte mit dem Berufsbild des Mediziners und Apothekers verknüpft wurde. Er macht einen Mitarbeiter für hereinkommende Kunden leicht erkennbar und steht als Uniform für eine übergeordnete Instanz. Dies verleiht dem Mitarbeiter ein Gefühl von Sicherheit und wirkt so auf den Kunden kompetent und vertrauenserweckend.

Im Sommer jedoch kann der Kittel, bei steigenden Temperaturen, zur Qual des Mitarbeiters werden. Eine Alternative bieten beispielsweise Polo-Shirts oder Blusen, bzw. Hemden in Weiß oder der Farbe der Apotheke. Diese legerere Kleidung schafft vor allem bei jungen Kunden eine Basis des offenen Austausches. Sie baut Distanz ab und vermittelt ein offenes Ohr für die Sorgen und Belange des Kunden.
Für mehr Kundennähe sind außerdem Namensschilder ratsam. Eine Alternative zu angesteckten Schildern ist das Besticken der Arbeitskleidung mit dem Logo der Apotheke und dem Namen des Mitarbeiters.

Die Dienstkleidung ist nicht vorgeschrieben

Für Apotheker gibt es laut der ABDA, Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, keine vorgeschriebene Dienstbekleidung. Daher obliegt die Entscheidung über die Bekleidung der Mitarbeiter dem jeweiligen Geschäftsführer der Apotheke. Schlussendlich ist das wichtigste die Einheitlichkeit der Arbeitskleidung und die Harmonie mit dem Image und Aufbau der Apotheke.

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