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Job-Wechsel in der Apotheke: Als Apotheker, PTA oder PKA die Stelle wechseln

Jennifer Schulte-Tickmann von Jennifer Schulte-Tickmann
Lesezeit: ca. 4 Min. | Beitrag vom :

Inhaltsverzeichnis:


Der Arbeitsweg ist zu lang, Sie sind sich leider nicht mit allen Kollegen grün oder Sie suchen nach einer neuen Herausforderung und mehr Abwechslung bei Ihren Aufgaben? Die Gründe für den Wunsch nach einem Jobwechsel in der Apotheke können vielfältig sein. Wir zeigen Ihnen, wann Sie als ApothekerIn, PKA oder PTA über einen Wechsel nachdenken sollten und wie Sie den Antritt einer neuen Stelle problemlos bewältigen können.

Job-Wechsel in eine andere Apotheke - das Bauchgefühl zählt

Wann exakt der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel als PTA, PKA oder ApothekerIn infrage kommt, können weder Experten noch Kollegen pauschal beantworten. Die einen sagen, ein zu früher Wechsel mache sich nicht gut im Lebenslauf, die anderen meinen wiederum, dass man nicht zu lange in einer Apotheke verweilen soll, um sich möglichst viel praktisches Wissen anzueignen.
Einzig Ihr Bauchgefühl ist in dieser Situation das, worauf Sie sich verlassen sollten. Schließlich geht es darum, dass Sie zufrieden sind und sich in Ihrem Job wohlfühlen - schließlich verbringen Sie den Großteil Ihres Tages dort.

Gründe für den Jobwechsel

Manche Jobwechsel lassen sich nicht vermeiden - gerade dann, wenn sich die Umstände bei Ihnen als Mitarbeiters ändern. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn Sie umziehen oder sich bei Ihrer Familienplanung etwas ändert.
Auch dann, wenn Sie das Gefühl haben, bei Ihrem derzeitigen Job auf der Stelle zu treten und Sie die berühmt berüchtigte “neue Herausforderung” suchen, kommt der Wunsch nach einer neuen Apotheken-Stelle aus Ihrem Inneren.
Schwieriger wird die Entscheidung dann, wenn es eher äußere, teilweise unangenehme Faktoren sind, die Sie zum Grübeln bringen. Dies können beispielsweise sein:

  • Ärger mit den Arbeitskollegen
  • Eintönige Aufgaben
  • zu wenig Eigenverantwortung
  • fehlende Anerkennung vom Vorgesetzten
  • Überlastung
  • Wunsch nach mehr Gehalt/übertariflicher Bezahlung

“Ist bestimmt nur eine Phase”

Den Kopf direkt in den Sand stecken? Das kommt bei den meisten Menschen wahrscheinlich nicht infrage. Manchmal stellen sich bestimmte Gegebenheit, wie beispielsweise eine Zeit lang immer den gleichen Aufgaben nachzugehen oder die Urlaubsvertretung für einen Kollegen zu übernehmen, nur als Phasen dar, die mit etwas Zeit wieder vergehen. Wichtig ist es, direkt das Gespräch zu suchen, gerade wenn Sie merken, dass Sie an Ihre Belastungsgrenze kommen.
Bereiten Sie ein solches Gespräch gründlich vor und sammeln Sie Beispiele, die Sie für Ihre Gefühle anführen können.
Das Herunterschreiben Ihrer Punkte kann Ihnen ebenfalls dabei helfen, für sich selbst zu sortieren, wie viele und welche Punkte es gibt, die für einen Jobwechsel sprechen würden.

Irgendwann schleicht sich dann die Phase ein, in der man sich entscheiden muss: Kündige ich nun oder lasse ich es bleiben? Hier helfen vor allem auchGespräche mit den Partnern, der Familie und Freunden. Zu Beginn bilden solche Gespräche, in denen Sie Ihre Unzufriedenheit Raum geben können, eine Art Ventil. Sie lassen Dampf ab und schildern all die Situationen und Zustände, die Ihnen auf der Seele liegen. Machen Sie sich jedoch bewusst, dass irgendwann der Punkt kommt, an dem Sie selbst für Veränderung verantwortlich sind. Sie müssen es sprichwörtlich anpacken, um aus Ihrer belastenden Arbeitssituation wieder eine Wohlfühl-Situation zu machen.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für einen neuen Apotheken-Job?

Kommen wir zurück zum Thema Bauchgefühl: Sie machen sich jeden Morgen mit einem schlechten Gefühl auf den Weg zur Arbeit? Sie kommen mit Ihrem Team einfach so gar nicht zurecht und fühlen sich unwohl? Es fühlt sich an, als würden Sie kontinuierlich auf der Stelle treten und sich nicht weiterentwickeln? Sie merken, dass Ihr Job Sie auch in Ihrer Freizeit beschäftigt und belastet? Dann sind dies eindeutige Indizien, dass Sie sich mit einem Jobwechsel anfreunden und diesen in die Wege leiten sollten. Letztlich ist es auch egal, ob Sie diesen Job in der Apotheke vielleicht noch nicht lange nachgehen: Ihr persönliches Wohlbefinden steht hier im Fokus.

Fristen und Recht: Wann die Kündigung einreichen?

Damit Sie mit Ihrer Kündigung auf der sicheren Seite sind, müssen Sie Ihre vertraglichen Bedingungen kennen. Wie lang beträgt die Kündigungsfrist? Zu welchen Zeitpunkten ist eine Kündigung rechtens? All diese sollte in Ihrem Vertrag aufgeführt sein. Im Tarifvertrag von ADEXAbeträgt die Kündigungsfrist laut §19 einen Monat. Während der einer dreimonatigen Probezeit kann das Arbeitsverhältnis mit einer Frist von einer Woche gekündigt werden.
Die Kündigung muss in jedem Fall schriftlich mit eigener Unterschrift erfolgen. Eine digitale Kündigung bspw. in Form einer E-Mail reicht nicht aus. Es ist nicht nötig, Ihre Kündigung in dem Schreiben oder auch danach gegenüber Ihrem Vorgesetzten zu begründen oder zu rechtfertigen.

Nach der Kündigung in der Apotheke:

Während Ihrer Kündigungsfrist müssen Sie Ihren Aufgaben weiterhin nachgehen. Lassen Sie sich währenddessen nicht verunsichern und versuchen Sie, Emotionen hinten anstehen zu lassen. Wenn Sie bis zum Ende Ihres Arbeitsvertrags ein Zwischenzeugnis benötigen, können Sie sich dieses vom Apothekeninhaber ausstellen lassen. Spätestens mit Ihrem Ausscheiden sollten Sie dann ein finales Arbeitszeugnis erhalten.

Zögern Sie also nicht, sich einen neuen Job zu suchen, falls Sie sich bei Ihrer aktuellen Stelle nicht mehr wohl fühlen oder Sie sich gerne einer neuen Herausforderung stellen möchten. In unseren Stellenanzeigen finden Sie zahlreiche offene Positionen als ApothekerIn, PTA oder auch PKA - und das deutschlandweit.

Infografik: Job-Wechsel in der Apotheke

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Was gilt es bei Jobwechsel in der Apotheke für ApothkerInnen, PKA und PTA zu beachten

 
Ein Beitrag von:
Jennifer Schulte-Tickmann

Jennifer ist Autorin beim Deutschen Apotheker Service. Sie informiert über aktuelle Nachrichten, praktisches Wissen und nützliche Tipps für angehende Apotheker, PTA, PKA und Pharmaziestudierende.

     

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